Nachhaltigkeit
Weniger Strom - und sauberer Strom
Zwei Dinge entscheiden, was eine KI-Anfrage die Umwelt kostet: woher der Strom im Rechenzentrum kommt und wie viele Token die Antwort braucht. Wir arbeiten an beidem.
Wie wir Infrastruktur-Partner wählen
Wir bauen keine eigenen Rechenzentren. Die Frage ist deshalb, nach welchen Kriterien wir sie mieten - und das erste davon ist der Anteil erneuerbarer Energie, mit dem ein Haus läuft, nicht der Preis pro GPU-Stunde.
Anteil erneuerbarer Energie
Wie viel des Stroms, mit dem ein Standort tatsächlich läuft, kommt aus Wasser, Wind und Sonne? Das ist unsere erste Frage.
Belegt, nicht zugekauft
Wir wollen Zahlen für den Standort und das Jahr. Zertifikate, die anderswo eingekauft werden, zählen wir nicht als sauberen Strom.
Effizienz des Hauses
PUE, Flüssigkühlung, wenig Overhead. Strom, der in die Kühlung geht, erledigt keine einzige Aufgabe.
Abwärme
Häuser, die ihre Abwärme in ein Fernwärmenetz geben statt in die Luft, kommen bei uns zuerst.
Unsere Standorte stehen heute in der Schweiz. Die Kriterien oben gelten unabhängig davon - eine Schweizer Adresse allein ist kein Nachhaltigkeitsargument.
Das grünste Token ist das, das nie entsteht
Der zweite Hebel liegt bei uns selbst. Jede Aufgabe, die ein kleineres Modell erledigt, und jeder Kontext, der nicht zweimal durch die GPU läuft, spart Strom - sofort und ohne Vertrag.
Kleinere Modelle
Umbenennen, ein Test, eine Commit-Nachricht: Das meiste braucht kein grosses Modell. Keera nimmt das kleinste, das die Aufgabe erledigt.
Routing pro Anfrage
Das Gateway entscheidet für jede Anfrage, welches Modell antwortet, und eskaliert erst, wenn das kleine nicht reicht.
Caching
Wiederkehrende Prompts und Repo-Kontext liegen im Cache. Denselben Kontext zweimal zu schicken, kostet zweimal - Geld und Strom.
Dieselben Token-Zahlen, die im Audit-Log des Gateways die Kosten pro Team zeigen, zeigen auch, wo Energie verschwindet.
Die Geschichte
Omnivors Rechnung zahlt jemand anders
In der Geschichte, gegen die Keera gebaut ist, gibt es einen Konzern namens Omnivor. Er ist erfunden. Sein Umgang mit Strom und Wasser ist es nicht.
Omnivor
Er baut, wo der Strom billig ist und niemand nachfragt, kühlt mit Flusswasser, das im Sommer schon zu warm ist, und bläst die Abwärme in die Luft. Bezahlt wird das von der Region.
Keera
Keera läuft in Häusern, die wir nach erneuerbarer Energie und Abwärmenutzung ausgewählt haben, und schickt jede Aufgabe an das kleinste Modell, das sie erledigen kann. Das macht sie nicht klimaneutral - es macht sie überprüfbar.
Den Konzern Omnivor gibt es nicht. Die Klauseln und die Rechenzentren, aus denen wir ihn gebaut haben, schon.
Was wir behaupten - und was nicht
Grüne Versprechen sind leicht gemacht und schwer zu belegen. Hier ist die Linie, die wir halten.
Das sagen wir
- Wir wählen Infrastruktur-Partner nach erneuerbarer Energie und Effizienz, nicht nur nach Preis.
- Kleinere Modelle, Routing und Caching senken den Verbrauch pro Aufgabe.
Das sagen wir nicht
- Dass KI klimaneutral sei - oder dass Kompensation sie dazu macht.
- Genaue Werte pro Anfrage, die wir noch nicht messen können.
Daran arbeiten wir
- Energie-Reporting pro Tenant im Audit-Log des Gateways.
- Eine veröffentlichte Methodik, bevor wir Kennzahlen publizieren.
Frag uns nach Partnern und Zahlen
Wir zeigen deinem Team, in welchen Häusern Keera läuft, wonach wir sie ausgewählt haben und wie viele Token eine typische Aufgabe wirklich braucht.